Brandenburger Märchen
Am Dienstag, dem 7.11.2017 haben wir im Rahmen des Seminarkurses 11 die Vorführung der „Brandenburger Märchen“ im Theater der Stadt besucht. In diesem Theaterstück ging es um Euthanasie während der NS-Zeit, um die Ermordung von psychisch Kranken oder Menschen mit Behinderung.

1940 wurden 9000 Patienten in der Strafanstalt der Stadt auf brutaler Weise getötet. Das Gebäude befand sich in der Stadt. Und so stellt sich die Frage: Was wussten die Bewohner von Brandenburg an der Havel? Die Autorin Daniela Klein hat zwei Jahre lang recherchiert, in Archiven, sich in Altersheimen nach Geschichten aus dieser Zeit umgehört, Zeitzeugen und Nachfahren befragt. Und mit diesen gehörten Berichten schuf sie ein dramatisches und fesselndes Theaterstück. Ein Regisseur hat die Geschichten dann für die Bühne inszeniert. Ich kann das Theaterstück nur empfehlen.   (Kai-Udo Böhm), Jg. 11                  

Der Theaterbesuch fand im Rahmen des Seminarkurses im Bereich Geschichte/Politik für die SchülerInnen des Jahrgangs 11 statt. Der Seminarkurs "Die Ritterakademie und das Domstift in der Zeit des Dritten Reiches" wird in Kooperation mit der Pädagogik-Professorin Frau Dr. Juliane Jacobi durchgeführt. Die SchülerInnen forschen über die Ritterakademie in dieser Zeit und verfassen eine Seminararbeit. Außerdem hören sie zu einzelnen Themen die ab Januar 2018 anstehende Vortragsreihe im Dom zur Geschichte des Domstifts in der Zeit zwischen 1810 und 1948.

(Hannah Lange, Kursleiterin)