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Notre voyage en Alsace
Wir, als der Leistungskurs Französisch aus dem Jahrgang 11, sind zusammen mit Frau Landeck am 13.6.2018 mit der Französischklasse aus der Evangelischen Grundschule zu Brandenburg an der Havel nach Straßburg aufgebrochen.

Nach einer etwas durchschüttelnden Reise mit dem Nachtzug sind wir morgens sehr früh in Offenburg angekommen. Mit der Regionalbahn sind wir über den Rhein gefahren und konnten die „Gare Centrale de Strasbourg“ bestaunen. Ein Prunkbau aus der Zeit des deutschen Kaiserreichs mit einem riesigen modernen gläsernen Vorbau. Als nächstes verließen uns die Grundschüler und gingen mit Frau Landeck zu ihrer französischen Partnerschule Lucie Berger. So blieben wir zu sechst zurück und erkundeten Straßburg auf eigene Faust. Unser erster Stop war das „Musée d’Alsace“. Dort konnte man die traditionellen Trachten der Elsässer bewundern und noch dazu ihren Lebensstil nachempfinden. Besonders interessant waren auch die Erklärungen zu der für das Elsass so typische Bauweise: das Fachwerk. Als nächstes besuchten wir das Straßburger Münster, eine wirklich imposante und sehr schöne Kathedrale aus rotem Stein. Die Fassade und Portale sind mit hunderten Skulpturen geschmückt. Innen beeindruckt vor allem die astronomische Uhr. Bei dem warmen Wetter brauchten wir auch einmal eine Pause. Also besuchten wir eine typische französische Gastronomie: Starbucks. Ein bisschen Shoppen war im Zeitrahmen möglich, allerdings nur kurz, denn es stand ein sehr spannender Termin an: Wir machten uns auf den Weg und liefen ein beachtliches Stück, bis wir verschwitzt das Europäische Parlament erreichten. Wir lernten, in Begleitung von Frau Strupp und einer EP-Gruppenleiterin, die verschiedenen Abläufe im Parlament kennen und hörten uns auch eine Debatte im Plenarsaal an. Der ist wirklich außerdordentlich groß und bietet Platz für bis zu 800 Abgeordnete. Über Kopfhörer konnte man hören, wie die Dolmetscher die Redebeiträge übersetzten und vor allem durch die EU-Sprachen durchzappen. Als letztes durften wir dort ein schönes Foto schießen, wo sonst auch die wichtigen Besucher fotografiert werden.  Danach traten wir die Reise nach Saverne an und erkundeten dort noch unsere Jugendherberge und natürlich  auch die kleine Stadt elsässiche Stadt.

Am nächsten Tag besuchten wir den Fernsehsender ARTE. Bei der Führung durch Frau Strupp erhielten wir ganz tiefe Einblicke in die Arbeit eines Fernsehsenders. Wir durften in ein Studio gehen, am Mikrofon eine Tonaufnahme für eine Reportage machen und zuschauen, wie die Mittagssendung des arte journal aus der Regie gefahren wurde. Wie deutsch-französische Zusammenarbeit funktioniert, konnten wir auf eine eindrückliche Weise miterleben. Bei der Sitzung der artejournal-Redaktion wurde in beiden Sprachen geredet, manchmal sprangen die Journalisten sogar mitten im Satz vom Deutschen ins Französische und umbekehrt. Der Höhepunkt dieses Tages war die Kantine von ARTE, wo wir Sterneessen bekamen und mit Vergnügen verspeisten. In Saverne hatten wir dann ein gemeinsames Abendessen mit den Grundschülern und noch Fußballzeit. Der letzte Reisetag war gefüllt mit vielen touristischen Aktivitäten, wie zum Beispiel eine Bootstour auf der Ill und durch die Kanäle von Straßburg und den Besuch der Aussichtsplattform auf der Kathedrale. Auch der Besuch der "Petite France" mit ihren Jahrhunderte alten Fachwerkhäusern war ein wirkliches Highlight. Dann traten wir die Heimreise an und kamen, nach einer etwas ruhigeren Nachtzugfahrt, am 16. Juni früh morgens in Brandenburg an.

Jonathan Strupp und Philippa Höfer, 11. Jahrgangsstufe