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Der Besuch des Bussards
Am Montag den 10.12.2018 hatte unsere Schule im Rahmen der Biodiversitäts-AG ein Besuch von einem Bussard. Zuerst wurden uns die Unterschiede zwischen den habichtartigen Vögeln, die ihre Beute mit ihren Fängen (Krallen) töten und den falkenartigen Raubvögeln, die ihre Beute mit einem Zahn töten, erklärt. Dann wurde uns der Bussard vorgestellt. Ihr Name ist Eila und sie ist ein Wüstenbussard.

Sie ist erst 7 Monate alt. Das ist noch ziemlich jung, weil Wüstenbussarde 35 Jahre alt werden können. Frau Denzer, ihre Besitzerin, erzieht sie noch. Das dauert aber länger, als gedacht, weil Eila „hungerte“, als sie zu Frau Denzer kam. Obwohl Eila ganz lieb war, musste sie noch an einer Leine fliegen, damit sie nicht abhaut. Das störte uns aber nicht. Gespannt warteten wir auf den Flug von Eila. Mit Fleisch wurde sie zum Assistenten gelockt. Leider wollte Eila heute nicht so und flog nur zwei Mal. Uns wurde erzählt, dass so ein Vogel ziemlich teuer ist. Man braucht zuerst den Jagdschein, den man benötigt, um den Falknerschein zu machen. Insgesamt kostet es 4000€. Ein Vogel kostet auch nicht wenig und dann noch das Gehege, Essen usw. Das ist teuer. Als Falknerin kann man nicht nur Greifvögel besitzen, sondern man kann auch ausgesetzte oder verletzte Vögel pflegen. Das ist wichtig, weil es nur wenige auf Greifvögel spezialisierte Tierkliniken gibt. Im Allgemeinen hat es uns gefallen, da wir viel dazu gelernt haben. Und Eile war ein sehr schönes Tier.