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Erster Perspektiventag am Domgymnasium
Was soll ich nach dem Schulabschluss machem? Studieren, eine Ausbildung oder ein Freiwilliges Soziales Jahr? Vor dieser Frage stehen viele zukünftige Abiturienten und Abiturientinnen und standen frühere Domgymnasiasten und Domgymnasiastinnen. Um bei der Antwort zu helfen, hat der Ehemaligenverein DomAlumni mit dem Rotaract Club Brandenburg an der Havel am 6. September 2019 den ersten Perspektiventag am Domgymnasium organisiert.

Über Monate hatte das Vorbereitungsteam um Annalena Duhr, Laura Hütter, Robert Schönnagel und Florian Ricker Unternehmen, Hochschulen, Institutionen etc. angeschrieben und eingeladen, an der ersten schulinternen Berufsmesse teilzunehmen. Das Angebot für die Schüler der Klassen 9 bis 12 war sehr breit gefächert. In der Mensa und in der Eingangshalle bot sich ein buntes Bild: Stände mit Infomaterial, interaktiven und digitalen Praxisspielen sowie hochmotivierte Teams.

Einige Universitäten und Hochschulen präsentierten ihre Studienmöglichkeiten. Aus der Stadt informierten die Medizinische und die Technische Hochschule über ihre Studiengänge. Auch Studenten und Studentinnen der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung aus Eberswalde, der HU und FU Berlin warben für die interessanten Studienmöglichkeiten an ihrer Hochschule.

Zahlreich waren auch Brandenburger Firmen zum Perspektiventag gekommen. Für einige wird es zunehmend schwierig, Auszubildende zu finden. An ihren Ständen warben Ausbilder und Azubis der Unternehmen mit viel Engagement für verschiedenste technische Berufe wie Mechatroniker, Elektroniker, Fachinformatiker etc. Die Teams der Firmen Heidelberger Druckmaschinen AG, Mercedes Jürgens oder Metallbau Windeck hatten an ihren Ständen Anschauungsmaterial dabei. In diesen Bereichen gibt es für Abiturienten auch zahlreiche Möglichkeiten, ein duales Studium oder ein Studium nach der Ausbildung zu beginnen. Dies gilt ebenfalls für Ausbildungsberufe im Bereich Gesundheit, Pflege, Bildung und Erziehung, Gastronomie oder Bankwesen. So stellte die Stadt Brandenburg beim Perspektiventag ihre Ausbildungsmöglichkeiten vor. Warum nicht in die Verwaltung oder zur städtischen Feuerwehr gehen?

Viele interessierte Schüler drängten sich auch um den Stand der Polizei. Dort sowie an einigen anderen Ständen berichteten ehemalige Domgymnasiastinnen und Domgymnasiasten über ihre Erfahrungen und schilderten den Schülern, für welche Tätigkeit sie sich nach dem Abitur entschieden haben. So warb Rebecca Ricker, die ein Jahr in Verdun/Frankreich war, für ein FSJ bei Aktion Sühnezeichen. Auch AIFS und YFU (Youth for Unterstanding) wollten Schüler davon überzeugen, dass ein einjähriges soziales Engagement im Anschluss an das Abitur wichtige Orientierung für die zukünftige Berufs- und Studienwahl geben kann. Über die zahlreichen Berufe im Medienbereich (Grafik- und Webdesign, Kamera, Schnitt und Journalismus) informierte eine Redakteurin des Fernsehsenders arte und lud interessierte Schüler zu Aufsagern und Moderationen vor einer kleinen Kamera ein.

Das Feedback der Schüler war insgesamt sehr positiv und sie gingen reich bepackt mit Informationsmaterial und interessanten Erkenntnissen zurück in ihre Klassen. Auch die teilnehmenden Akteure waren zufrieden. Ein großer Dank geht an den Ehemaligenverein DomAlumni, der mit viel Engagement diesen ersten Perspektiventag ermöglicht hat. Auf ein Neues im Jahr 2020 mit weiteren Perspektiven, Akteuren und Berufspräsentationen! Denn es gibt noch viele andere Berufe und Studiengänge, die interessant sind.