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Online-Unterricht in der Corona-Krise
Seit Mittwoch, den 18.03.2020 haben alle Schülerinnen und Schüler des Evangelischen Domgymnasiums Home-Schooling. Damit das funktioniert haben alle Schülerinnen und Schüler und natürlich auch die Lehrerinnen und Lehrer ein eigenes Microsoft-Schulkonto bekommen. Unser Online-Unterricht läuft während dieser schwierigen Zeit über „Microsoft Teams“.

Der Unterricht sieht folgendermaßen aus: Für jedes Fach (auch für den klassenübergreifenden Unterricht) gibt es ein eigenes Team. Über diese Teams bekommen wir von der unterrichtenden Lehrkraft Aufgaben zugeschickt, die wir bearbeiten sollen. Damit die Aufgaben nicht lose im Chat herumliegen, gibt es ein Aufgaben-Tool, mit dem die Lehrer Aufgaben hochladen und ein Abgabedatum angeben können. Aufgaben werden den Schülern so lange angezeigt, bis sie sie abgegeben haben. Dafür müssen sie nur ihre Lösungen im Aufgaben-Tool hochladen und auf "Abgeben" klicken. Die Lehrer können über dieses Aufgaben-Tool auch Rückmeldungen zu den Lösungen geben. Der Vorteil ist, dass niemand anderes die Lösungen sehen kann und man sich daher sicher sein kann, dass niemand die Lösungen anderer Teilnehmer anschauen kann. Eine weitere Funktion des Teams ist die Kommunikation mit allen Team-Mitgliedern, das impliziert auch die unterrichtende Lehrkraft. So können allgemeine Fragen zu den Aufgaben fachintern gestellt und von den Lehrern oder den Mitschülern beantwortet werden.

Zusätzlich gibt es noch die privaten Chats, in denen man entweder nur mit einer oder mit beliebig vielen anderen Schülern und Lehrern kommunizieren kann. Diese Chats bieten sich für persönliche Fragen oder Gespräche mit seinen Freunden an. Auch Gruppenarbeiten kann man mit diesen Chats schön bearbeiten. Wenn Lehrer zu einer virtuellen Fragerunde einladen, dann wird der Termin, sofern du die Einladung annimmst, in deinem Kalender gespeichert und das Teams erinnert dich dann rechtzeitig daran. Auch eine sehr hilfreiche Funktion, vor allem wenn man sich mit so vielen Dingen beschäftigen muss und diese Optionen der direkten Kommunikation fast in Vergessenheit gerät.

Ich habe mich mal ein wenig umgehört und ein paar Einschätzungen über diese neue Art des Unterrichts gesammelt. An dieser Stelle schon einmal Danke an alle, die mir so fleißig ihre Meinungen geschickt haben.
Es gab überwiegend ein positives Feedback, und ich persönlich kann mich dem nur anschließen. Viele befürworten diese Art des Lernens, weil man sich die Zeit selber einteilen kann und sich nicht an einen festen Stundenplan halten muss. So kann man sich selber aussuchen, auf welches Fach man gerade Lust hat und wann man eine Pause braucht. Gegenu?ber dem normalen Schulbetrieb ist es natürlich ein großes Glück, dass man nicht nur während der "Unterrichtszeit", sondern auch während der "Hausaufgaben" Fragen stellen kann. Ein anderer geäußerte Vorteil ist, dass man sich selber mit allem alleine beschäftigen muss und nicht nur im Unterricht sitzt und den anderen zuhört. Das erfordert jedoch eine gute Konzentrationsfähigkeit und eine gute Selbstbeherrschung, was nicht immer einfach ist. Es gibt auch Nachteile. Man muss bei Fragen immer erst auf eine Antwort im Chat warten und erhält daher nicht direkt eine Antwort auf seine Fragen. Das behindert zeitweise die durchgängige Bearbeitung der Aufgaben. Der Umgang mit der Technik war nicht allen von Anfang an vertraut und brachte einige Verzögerungen mit sich. Dennoch kommen viele inzwischen gut mit der Technik zurecht und finden diese Art und Weise eine gute Lösung, um trotz Kontaktverboten und Schulschließungen Unterricht zu haben.

Fabienne Schäfer, 10c