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Fridays for Future zu Besuch am Domgymnasium
Unter dem Motto "Ohne Kerosin nach Berlin" sind Aktivisten der Fridays for Future-Bewegung von Köln nach Berlin geradelt. Genauer gesagt waren es "Students for future". Am Freitag, dem 18.09.2020 hatte unsere Schule Besuch von einigen aus dieser Gruppe. Sie haben kurz vor der letzten Etappe in die Hauptstadt einen Stopp in Brandenburg an der Havel eingelegt, in unserer Sporthalle übernachtet und für die 7. und 8. Klassen eine Informationsveranstaltung organisiert.

Unter dem Motto "Ohne Kerosin nach Berlin" war die Gruppe von Köln, über Münster, Hannover nach Berlin unterwegs, um dort zum Abschluss eine große Demonstration zu organisieren. Klimaneutral, wie es sich für die Fridays for future-Aktivisten gehört, wurde die gesamte Strecke mit Fahrrad bestritten. Schließlich fordert die Bewegung  u.a. die Mobilitätswende, weniger Diesel- und Benzinfahrzeuge, heißt weniger CO2-Ausstoß. Unterwegs machten sie an verschiedenen Schulen Halt, um ihre Forderungen vorzustellen und die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken anzuregen. Was haben sie nun bei uns gemacht? Als Erstes haben sie sich vorgestellt. Mit dabei waren Anna Wolf, die an unserer Schule Abitur gemacht hat und Gwendolyn Rautenberg. Sie ist hier in der Stadt Brandenburg für die Friday For Future-Bewegung aktiv. Die Gruppe setzt sich für einen sozial gerechten und verträglichen Klimaschutz ein. Ein Beispiel ist eine nachhaltige Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung. Das Fleisch soll aber kein Luxusgut werden, vielleicht einfach weniger davon essen? Sie wollen erreichen, dass die Spanne zwischen Arm und Reich durch den Klimaschutz nicht größer wird. Sie fordern zum Beispiel, dass die Brunnen in Afrika, die zur Zeit für die Menschen nicht zugänglich sind, wieder freigegeben werden, damit es genug sauberes Trinkwasser gibt. So kann zum Beispiel das Abholzen von Wäldern verhindert werden, denn das Brunnenwasser muss nicht abgekocht werden.

Es gab aber keine zu langen Vorträge. Währenddessen sollten bzw. durften die Lehrerinnen und Lehrer ein Quiz ausfüllen. In dem Quiz ging es um die Themen Klimawandel, Ökologie und Nachhaltigkeit. Anschließend wurden wir Schüler zu den gleichen Themen befragt. Wir mussten aufstehen, wenn wir für eine Antwort waren. Die Gruppe wertete die Quizergebnisse aus und stellte fest, dass die Schüler besser abgeschnitten hatten. Als Belohnung durften uns die Lehrkräfte in der nächsten Stunde keine Hausaufgaben aufgeben.

Hier sind die Fragen des Klimaquiz:
Momentan haben wir bereits eine globale Durchschnittstemperatur, die ca.
1 Grad höher ist als zu vorindustriellen Zeiten. Wenn wir nichts
unternehmen, wird die globale Durchschnittstemperatur bis 2100 im
Vergleich zu 1750 um …
a) 1,5 Grad steigen
b) 2,5 Grad steigen
c) 4 Grad steigen

Wenn wir unter der 1,5 Grad Grenze bleiben wollen, hat die Welt nur noch
einen bestimmtes CO2-Restbudget, das emittiert werden darf. Wenn wir
weitermachen wie bisher, wie lange dauert es dann, bis dieses Budget
aufgebraucht ist?
a) Mehr als 30 Jahre
b) Ca. 15 Jahre
c) Weniger als 10 Jahre

Deutschland ist mit seinem CO2-Ausstoß weltweit auf Platz
a) 4
b) 6
c) 8

Welche Maßnahme spart mehr CO2? Bringt die Maßnahmen in die Richtige
Reihenfolge:
a) Kein Fleisch mehr essen
b) Keine Plastiktüten mehr benutzen
c) Eine Flugreise weniger pro Jahr
d) Stand-by bei Elektrogeräten aus

Download LinkHier die Lösung.

Nach dem Quiz erzählte die Gruppe, wie wir die Umwelt schützen können. Ein paar Dinge kann man ja schon aus dem Quiz ableiten, ganz einfach ist es aber nicht, die Gewohnheiten umzustellen. Dann haben sie auf dem Rondell hinten am Lehrerparkplatz ganz viel mit Kreide geschrieben. Im Anschluss fuhren sie wieder los Richtung Berlin. Es war eine interessante Veranstaltung und die Gruppe hatte alles gut organisiert. Wir haben an unserer Schule jetzt eine Arbeitsgemeinschaft "Umwelt" gegründet, umauch zusehen, was wir hier verbessern können.

Helene Westphal und Marlon Fredrich, beide 8c

Download LinkInterview mit Anna Wolf über ihr Engagement bei Fridays for Future