Diese Webseite nutzt Cookies

Einige dieser Cookies sind technisch zwingend notwendig, um gewissen Funktionen der Webseite zu gewährleisten.
Darüber hinaus verwenden wir einige Cookies, die dazu dienen, Informationen über das Benutzerverhalten auf dieser Webseite zu gewinnen und unsere Webseite auf Basis dieser Informationen stetig zu verbessern.

Auf den Spuren von Hiob - ein Religionsprojekt der Klasse 8
Wir, die 8c, haben im Religionsunterricht das Buch Hiob gelesen. Es steht im alten Testament, hat 42 Kapitel und handelt von einem Mann, der von Gott und dem Teufel auf eine Probe gestellt wird.

Hiob ist ein frommer und rechtschaffender Mensch. Er hält sich an Gottes Gebote und sündigt nicht. Er war zwar reich, aber dennoch vertraute er immer auf seinen Gott.
Der Teufel bittet Gott, Hiob auf eine Probe stellen zu dürfen und Gott willigt ein, aber unter der Bedingung, dass Hiob gar nichts passiert.
Hiobs Leben war schön. Er hatte einen großen Viehbestand und kümmerte sich um seine Töchter und Söhne. Er brachte für jedes seiner Kinder immer Opfer dar, um sie vor dem Zorn Gottes zu schützen, falls sie doch gesündigt haben sollten. Da aber nun der Teufel über sein Leben entschied, änderte sich vieles. Als Erstes schrumpfte Hiobs Viehbestand und kurz danach starben alle seine Kinder. Als Nächstes wurde Hiob selbst schwer krank, er wurde aussätzig und durfte nicht mehr in die Stadt. Doch Hiob hörte nicht auf, Gott zu vertrauen. Kein einziges böses Wort über seinen Gott kam über seine Lippen. Drei seiner Freunde, Elifas, Bildad und Zofar, hörten von seinem Leidensweg und kamen zu ihm.
Sie redeten ihm zu, doch niemand konnte Hiob helfen. Zwischenzeitlich scheinen Hiob tatsächlichZweifel zu plagen, aber dennoch vertraut er auf seinen Herrn.
Gott spricht zu Hiob und bietet ihm an, für alle Fragen Rede und Antwort zu stehen. Am Ende stellt sich Gott hinter Hiob und wendet sein Schicksal wieder zum Guten. Er beschenkt Hiob noch reicher, als er vorher war. Nach einem reichen und erfüllten Leben starb Hiob im hohen Alter. (Übersetzung: Hoffnung für alle (2015); Buch Hiob (Ijob) 1-42)
Nachdem wir die Hiob-Geschichte gemeinsam durchgelesen hatten, bekamen wir die Aufgabe, die Geschichte Hiob neu zu gestalten. Dazu wurden wir in vier Gruppen eingeteilt und konnten zwischen einem Hörbuch, einem Film oder einer Fotostory wählen.
Es war eine echte Herausforderung, den Film zu planen und zu drehen, da wir als erstes Ideen für ein Drehbuch finden mussten. Als wir das geschafft haben, machten wir uns sofort an die Arbeit. Wir sprachen uns ab, wer was mitbringt und wer welche Rollen übernimmt. Danach, in der nächsten Reli-Stunde, haben wir angefangen, die ersten Teile zu filmen. Das Filmen haben wir in zwei Wochen geschafft. Dann musste geschnitten und bearbeitet werden. In dem Film gab es verschiedene Rollen: Hiob, Gott,
Teufel und die drei Freunde von Hiob. Als der Film fertig war, brauchten wir nur noch einen guten Titel. Wir entschieden uns für „Hiob mal anders“. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht, an dem Film zu arbeiten.
Die Produktion des Hörbuches war ebenfalls sehr aufwendig. Als Erstes haben wir uns geeinigt, wer welche Rolle übernimmt. Danach mussten wir alles aufnehmen und schneiden. Manchmal hat es nicht ganz geklappt, weil jemand krank war oder die Technik nicht funktioniert hat. Kurz vor der Premiere waren unsere Video- und Sprachaufnahmen auf einmal verschwunden und wir mussten noch mal alles zusammenschneiden. Das war ein Schreck! Trotz allem hat es am Ende geklappt und unser Hörspiel wurde
mit Erfolg vorgeführt. Download Link(Hier anklicken) Auch wenn der Aufwand groß war, hat es uns allen Spaß gemacht!
Es war toll, dass wir auch mal etwas anderes als den normalen Unterricht gemacht haben. Wir danken auch unserer Religionslehrerin, Frau Dr. Pröschild, da sie uns auch mal eine andere Form des Unterrichts ermöglicht hat.

Helene Westphal und Marlon Fredrich, 8c