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Neue vierbeinige Bewohnerinnen für unseren Weinberg
Am Samstag, dem 22. Mai 2021 waren einige Schüler und Schülerinnen des Seminarkurses (Jg 11) "Biodiversität" und auch noch einige Helfer und Helferinnen mit Herrn Dr. Overbeck auf unserer Schulweinbergfläche am Segelflughafen in Mötzow. Der Auftrag war kein geringerer als die Ansiedlung von kleinen und großen Tieren.

Für die Kleinstlebewesen haben wir die Insektenhotels, die die achten Klassen in WAT gebaut haben, an die Grenzpfähle der Rebenreihen montiert. Dann bauten wir aus trockenen Zweigen und Totholz eine Benjeshecke. Sie dient als Windschutz und bietet Vögeln und Insekten Unterschlupf.

Leider fing es dann an zu regnen und wir mussten eine Pause einlegen. Ein wenig Schutz fanden wir in den Autos oder dem neuen Unterstand, der inzwischen den drei Schafen Schutz vor Nässe, aber auch vor Hitze bietet. Denn die Ankunft der Vierbeiner war die Attraktion des Arbeitseinsatzes. Die Jungtiere stammen von dem Skuddenhof der Familie Behling in Weseram. Warum gerade Skudden? Diese kleinen Schafe, die ganzjährig draußen bleiben können, werden nur etwas 50 cm hoch. Deswegen dürfen sie später auch nach Herzenslust im Weinberg Gras und die unteren Weinblätter in den Rebzeilen fressen, ohne die Weintrauben stibitzen zu können. Herr Behling hat uns gezeigt, wie man die Klauen der Schafe schneiden muss. Dann haben wir die drei Schafsdamen in ihr neues Gehege gesetzt, das von einem Wolfszaun geschützt ist, der unter Strom steht. Leider fing der Regen wieder an, aber wir konnten nach Hause fahren, denn wir hatten alles geschafft, was auf dem Plan stand.

Inzwischen halten die drei Schafe in ihrem Gehege das Gras und Pflanzen wie Luzerne kurz. Aber sie sind eben auch scheue Wesen mit Fluchtinstinkt und sie müssen sich erst einmal an ihr neues Zuhause gewöhnen. Wie Sie/Ihr vielleicht schon mitbekommen haben/habt waren sie zwischenzeitlich mal verschwunden und haben es so in die lokale Presse geschafft (Meetingpoint und SKB). Zum Nachlesen hier der Link zum Suchaufruf und der Link zur glücklichen Heimkehr.

Und schließlich gab es noch einen erfreulichen Artikel über unser Schulweinbau-Projekt und die drei neuen vierbeinigen Helferinnen. Wir sind stolz auf unser Projekt und darauf, dass es weitergeht und immer vielfältiger wird. Es kann noch viel getan werden für Biodiversität und Artenschutz.

Fabienne Schäfer, Jg 11 und Karen Strupp