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Projekt "Das Boot"- Endlich wieder ein neues Update!
Die Arbeit an den Informatik-Projekten war eigentlich mit dem Ende der zehnten Klasse und somit des Informatikunterrichtes beendet. Unser Bootbau allerdings noch nicht. Damit wollten wir uns aber nicht zufriedengeben. Gegen Ende der zehnten Klasse, kurz vor den Projektpräsentationen, hatten wir bereits begonnen die Software unseres Bootes umzubauen. Denn im Laufe der Arbeit hatte sich herausgestellt, dass unsere Calliope-Mini-Computer ein wenig anfällig waren.

Das größte Problem: die Funkverbindung, die auf längere Entfernungen und bei leichtem Wind abbrach und das Schiff deswegen nicht mehr zu steuern war. Doch es gab eine Lösung: Wir ersetzten die Calliopes durch Arduinos. Diese Microcontroller sind für die Fernsteuerung von Fahrzeugen jeglicher Art besser geeignet und werden vorrangig auch dafür verwendet, zumindest unter Hobbyprogrammierern und Bastlern.
Zur Präsentation funktionierte die Software deswegen leider nicht, weil der Umbau doch ein wenig umfangreicher war als erwartet. Mit Ende der Projektarbeit verloren auch wir den Bootsbau etwas aus den Augen. Als ich im Homeschooling plötzlich mehr Zeit hatte, kam die Idee auf, sich noch einmal dem Boot zu widmen. Eigentlich war der Plan, die Steuerung endlich einsatzfähig zu machen. Aber wie das so mit Plänen ist, ändern sie sich ab und zu. Das Problem bei der Steuerung blieb ungelöst, aber neue Ideen für die Gestaltung kamen auf. Wir haben also Baupläne entworfen, gemessen, gerechnet und alles schön ordentlich notiert. Leider wurde die Zeit dann doch wieder knapp und die Pläne wanderten mit dem Boot erst einmal wieder ins Regal. Allerdings kramte meine kleine Schwester in der letzten Ferienwoche das Boot wieder aus und war der Meinung, dass wir es jetzt fertig gestalten müssen. Wir studierten die Pläne, experimentierten, änderten die Pläne, zeichneten, sägten, schliffen und klebten. Aus dem ehemaligen Piratenschiff wurde schließlich ein hoffentlich bald fernsteuerbares Motorboot mit siebenköpfiger Crew und fünfzehn Passagieren aus der bekannten Comicwelt (natürlich alle mit Namen und Geschichte). Auch zwei Masten mit einem Segel und Kletternetzen mussten gebaut werden.
Mit neuem Design musste auch endlich der Name auf den Rumpf geschrieben werden. Das brachte jedoch ein Problem mit sich: Wie nennen wir das Boot?
Zwischenzeitlich gab es zwar schon mal einen Namen, aber der gefiel uns nicht mehr so wirklich. Eigentlich nannten wir es auch immer nur "Das Boot". Jetzt musste also ein richtiger Name her. Per WhatsApp hatten wir vor einiger Zeit nach einem neuen Namen gesucht und ihn glücklicherweise auch recht schnell gefunden. Nun hieß es: Einmal WhatsApp durchsuchen, Namen finden, Schreibweise notieren und dann "nur noch" aufs Schiff übertragen. Also Bleistift, Acrylfarbe und Haarlack schnappen und los geht's!
Gegen Ende der Ferien ist die Hardware nun endlich fertig und (meiner Meinung nach) sehr gut gelungen. Mit einigen (auch lustigen) Szenen auf dem Deck und in der Kajüte, dem Schullogo auf dem Schiff selber und auf dem Segel, zwei Masten mit Ausguck und dem Namen auf dem Rumpf ist unser Boot bereit für die Welt.
Zu Beginn des neuen Schuljahres wird die Software noch einmal in Angriff genommen, so dass wir hoffentlich dann wirklich in See stechen können. Wenn es uns gelungen ist gibt es einen zusammenfassenden und abschließenden Artikel hier auf der Homepage. In diesem Artikel werden wir dann auch noch einmal ein wenig näher auf die Steuerung eingehen oder sie zumindest mal bildlich zeigen. Bis es aber soweit ist, heißt es: Abwarten und Daumen drücken!

Obwohl das Projekt noch nicht ganz fertig ist, wollen wir schon einmal Danke sagen.
Danke an Herrn Puhlmann, der uns während der gesamten Projektzeit betreut hat und immer mal wieder beratend zur Seite stand. Zurzeit ist er uns noch beim Softwareproblem behilflich. Danke an Frau Duhr, die unserem Boot, vor allem, während der aktiven Projektzeit in ihrem Büro ein Zuhause gegeben hat. Und wenn unser Schiff mal wieder unfreiwillig tauchen war, gab es sogar eine angeschaltete Heizung, damit das Trocknen schneller ging.
Danke an meinen Vater, der uns immer mal wieder geholfen hat, vor allem bei Softwareproblemen. Danke auch fürs Löten, deine Geduld und deine guten Ideen für die Steuerhardware.
Dann möchte ich noch Herrn Dr. Overbeck für sein ausgesprochen anspornendes Interesse danken. Die Fragen, wie es gerade so um das Boot steht, was geht und was nicht und wie die weiteren Pläne sind, waren motivierend und haben unter anderem dazu beigetragen, dass es jetzt weitergeht. Danke auch an die anderen HelferInnen, die dann namentlich alle im nächsten Update aufgezählt werden.
Noch ein Hinweis: Die vier hier angesprochenen Helfer sind sogar in der Crew und den Passagieren unseres Schiffes namentlich verewigt. Mehr dazu aber im nächsten Update.
Zum Schluss: Danke Jungs, dass ihr (so gut wie) jeden Blödsinn mit dem Boot mitgemacht habt. Ich glaube, dass wir in dieser Projektarbeit viel gelernt haben und ich weiß, dass wir auch in zehn Jahren noch über das ein oder andere Erlebnis mit dem Boot lachen können und werden.

Fabienne Schäfer, Jahrgang 12