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Unsere Skudden - ein kleiner Steckbrief
Seit Mai 2021 helfen uns die Skudden bei der Grünpflege unseres Weinbaugebietes in der Nähe des Segelflugplatzes. Der Boden wird zum einen durch das Trampeln der Schafe gelockert, zum anderen halten die Skudden den Grünwuchs kurz. Die drei Damen heißen Frieda, Bärbel und Larry und sind im März 2020 geboren. Unsere Schafe haben jetzt neue BetreuerInnen. Seit diesem Schuljahr gibt es eine Schaf-AG, deren TeilnehmerInnen die drei wolligen Tiere nicht nur sehr gerne füttern, sondern sie beschäftigen sich auch mit der Schafhaltung und den besonderen Merkmalen dieser Schafrasse.

Im Mai 2021 hat sich das Domgymnasium Skudden Schafe vom Skuddenhof-Weseram zugelegt. Skudden Schafe (kleinste einheimische Schafrasse) haben eine Lebenserwartung von 25 Jahren, da sie relativ unempfindlich gegenüber Parasiten und Krankheiten sind. Sie sind alles andere als wählerisch und fressen neben Gräsern und Kräutern selbst Brennesseln, Disteln und ähnliche Gewächse. Auch Laub und Rinde wird gefressen. Im Winter werden Skudden meist mit Heu gefüttert, sie mögen aber auch trockenes Brot. Der Bock hat häufig schneckenartig gerundete Hörner mit breitem Hornansatz. Er kann eine Größe von 60 cm und ein Gewicht von 50-55 kg erreichen. Zibben haben gar keine bis leichte Hörner. Sie werden bis zu 50 cm groß und erreichen ein Gewicht von 45 kg. Meist haben Skudden Schafe weiß, grauweiß, schwarz oder bronzefarbene Wolle. Sie sind eine kurzschwänzige, mischwollige Landschafgruppe. Die Ohren sind klein und seitwärtsstehend.
Bei ein bis zweimaliger Schur im Jahr geben sie bis zu zwei kg spinnfähige Wolle.
Die Skudden sind Fluchttiere und stehen auf der Roten Liste der vom Aussterben  bedrohten Tierrassen. Skudden existieren schon seit über 3000 Jahren und kommen ursprünglich aus der südbaltischen Jungmoränenlandschaft.
Früher wurden sie auch Masurenschaf, Bauernschaf oder Kosse genannt.
Im Herbst 2021 soll eine Zeit lang ein Bock in die Gruppe gelassen werden. Wir würden uns sehr über Lämmer freuen.