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Wahlwoche im Domgymnasium
Mit dem 26. September 2021 endete die Wahlwoche am Domgymnasium. Nicht nur die über 18-Jährigen, die auf der Dominsel leben, konnten am Sonntag im Wahllokal im Domgymnasium ihre Stimme abgeben. Auch für alle, die noch nicht das 18. Lebensjahr erreicht haben, gab es eine Möglichkeit. Am Donnerstag der gleichen Woche, fand in unserer Schule die Juniorwahl statt – eine Möglichkeit für alle Schüler:innen, die noch nicht wahlberechtigt sind, von ihrer Stimme Gebrauch zu machen. Und zudem eine Gelegenheit, das im Politikunterricht Erlernte in die Praxis umzusetzen.

Seit 1999 können Kinder und Jugendliche vor Wahlen ihre Stimme abzugeben, auch wenn sie noch nicht wahlberechtigt. Bewusst beteiligt sich auch das Domgymnasium an diesen Wahlen – den sogenannten Juniorwahlen. Diese wurden dieses Jahr von Zwölftklässlern des PB Leistungs- und Grundkurs vorbereitet, durchgeführt und nachbereitet.              

Erste wichtige Erkenntnis: Hinter einer Wahl steckt ein sehr großer Arbeitsaufwand. Wahlbenachrichtigungen für alle Schüler:innen mussten geschrieben werden, ein Zeitplan aufgestellt werden, dazu ein Plan, wer am Wahltag was macht. Doch wie es scheint, hat sich der große Aufwand gelohnt. Mit ungefähr 87% konnte eine sehr hohe Wahlbeteiligung unter den Domgymnasiast:innen erreicht werden. Nicht zuletzt hat auch die Vorbereitung dazu beigetragen, eine hohe Wahlbeteiligung zu erreichen und den Schüler:innen einen Einblick in die Programmatik der Parteien zu geben. So beschäftigte sich jede Klasse zwei bis drei Wochen vor der Wahl mit dem zunächst kompliziert wirkenden Wahlsystem, den Kandidaten und Kandidatinnen im Wahlkreis und mit den Positionen der Parteien. Eine gute Möglichkeit, die Partei oder die Kandidat:innen zu finden, die die eigene Meinung am besten vertritt.

Am Tag der Juniorwahl wurde nach der Überprüfung der Wahlbenachrichtigungen jedem und jeder Wahlberechtigten ein Wahlzettel ausgehändigt. Die Schüler:innen nahmen in der Wahlkabine Platz, machten ihre zwei Kreuze und steckten ihren zusammengefalteten Wahlzettel in die Wahlurne – also alles, wie bei der "normalen" Bundestagswahl. Nach der Schließung des Wahllokals wurde die Urne mit allen abgegebenen Wahlzetteln an einem sicheren Ort verwahrt und erst am nächsten Tag wieder zur Auszählung geöffnet. Zugegebenermaßen eine Aufgabe, bei der man sehr konzentriert sein muss. Schließlich muss bei 277 abgegebenen Stimmen auch alles richtig ausgezählt werden. Doch auch diese Aufgabe war bis zum Freitagnachmittag erledigt und die Ergebnisse konnten der Plattform der Juniorwahl online übermittelt werden. Übrigens werden die Resultate einzelner Wahllokale nicht veröffentlicht! Wer sich trotzdem dafür interessiert, wie der Wahlkreis 60, Brandenburg und alle 1.156.543 Schüler:innen deutschlandweit gewählt haben, kann sich über die Internetseite der Juniorwahlen informieren: https://www.juniorwahl.de/juniorwahl-btw-2021.de

Lennard Niqué, Jahrgang 12