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Unterwegs auf der Biennale in Venedig
Frau Lockemann hielt ihr Wort, als sie unsere Reise nach Venedig als Kulturfahrt bezeichnete, jedoch war der fünftägige Aufenthalt sehr spannend für alle. Vom 10. bis zum 14. Juni ist der Kunst-LK des 11. Jahrgangs in die wunderschöne Lagunenstadt gefahren. Der spannende Anlass der Kursfahrt: die 58. Kunst-Biennale Venedig 2019.

Nach Ankunft im Hotel in Mestre (Venedig), außerhalb der Altstadt Venedigs wurde uns am Montag Mittag die Altstadt durch die Führung eines Reisebegleiters nähergebracht, besonders berühmte Orte wie den Markusplatz haben wir besucht und mehr darüber erfahren.
Dienstag war für uns Tag eins der Biennale Venedig 2019. Diese zweijährliche internationale Kunstausstellung ist auf zwei Bereiche in Venedig aufgeteilt. Während der Hauptschauplatz die Giardini im Stadtteil Castello ist, gibt es im Arsenale eine Themenausstellung, zusammengestellt durch Kuratoren. An diesem Tag haben wir Ersteres besucht. Dort sind 28 Länder durch jeweils einen Pavillon vertreten, in dem sie ein nationales Kunstwerk präsentieren.Wir hatten im Voraus Länder zugeteilt bekommen, über deren Kunstwerke wir einen Kurzvortrag vorbereiten sollten.
Nachdem also ein paar Sätze zum Inhalt des Kunstwerkes gesagt wurden, schauten wir uns unter anderem Bilder, Videoperformances, Skulpturen und auch Konstruktionen an. Manche dieser Ausstellungsstücke sind auf mehr, manche eher auf weniger Begeisterung der Schüler gestoßen. Subjektiv gesehen fehlte teilweise der Bezug zum Betrachter, man hatte bei manchen Dingen so viele Interpretationsmöglichkeiten, dass man letztlich nicht wusste, was man denken soll.
Diese Ereignisse bildeten jedoch einen Kontrast zur Ausstellung im Arsenale, die wir uns am Mittwoch angeschaut haben. Hierbei wurde viel mit Animationen gearbeitet und die meisten von uns fanden das ansprechender als die Kunstwerke des vorigen Tages.
Schließlich konnte man diesen Tag dann am Strand von Lido ausklingen lassen.
Den Donnerstag starteten wir mit einem Besuch der Basilika „Santa Maria Gloriosa dei Frari“, des größten und bedeutendsten gotischen Sakralbaus Venedigs. Sie beinhaltet viele Kunstwerke und auch Grabmonumente, beispielsweise das vom berühmten Venezianer Tizian.
Nach diesem Besuch hatten alle Freizeit, um Venedig auf eigene Faust zu erkunden, oder aber an den Strand zu gehen etc. Diesen Tag schlossen wir mit einem gemeinsamen Essen in einer venezianischen Pizzeria und einem fröhlichen Beisammensein ab.
Am Freitag und somit letzten Tag sind wir in Gruppen in unterschiedliche Ausstellungen namens  "Scuola Grande S. Rocco (Tintoretto)" und „Galerie dell'Accademia"gegangen. Ersteres ist eine Scuola (gemeint ist eine Bruderschaft), letzteres ein Museum.
Die Fahrt endete am frühen Abend mit dem Rückflug nach Deutschland mit vielen interessanten Eindrücken im Gepäck.
Edgar Dierks, 11. Jg