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Ein Tag im Museum
Naturwissenschaften, Medizin, Kunst, Geschichte, Naturkunde oder Archäologie. Am 29. Januar 2020 war der traditionelle Museumstag am Evangelischen Domgymnasium. Die Klassen haben verschiedenste Museen oder Gedenkstätten besucht - in Brandenburg, Potsdam oder Berlin.

Erkundungen im Charité-Museum

Wir, die Klasse 10b, besuchten am Museumstag das Charité-Museum in Berlin. Nach der Zugfahrt und einem kurzen Fußmarsch kamen wir gegen 9:45 Uhr im Museum an. Im Eingangsbereich wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt, die jeweils von einem Mitarbeiter des Museums durch die Ausstellung geführt wurden. Die Führung bot einen Gang durch 300 Jahre Medizingeschichte mit zahlreichen Anschauungsobjekten wie pathologisch-anatomischen Präparaten oder Operationswerkzeugen aus alten Zeiten. Nach der Führung hatten wir noch die Möglichkeit uns auf eigene Faust die Ausstellung anzugucken. Die Ausstellung war sehr interessant und es gab viele Anschauungsmöglichkeiten. Für mich besonders interessant war der Bereich mit den unterschiedlichen Präparaten. Dort konnte man sehen, was eine bestimmte Krankheit mit dem Körper und seinen Organen macht. Auf manche Leute könnten diese Präparate aber auch verstörend wirken, besonders wenn man ein Familienmitglied hat, das an einer der Krankheit leidet, die dort mit Ausstellungspräparaten vorgestellt wurden. Somit ist die Ausstellung oder besonders dieser Bereich nicht für jeden geeignet. Außerdem war die "Eiserne Lunge" sehr interessant, das erste klinische Gerät, das eine maschinelle Beatmung beim Menschen ermöglichte. Die Mitarbeiterin erzählte uns, wie eine solche Beatmungsmaschine funktionierte und die Geschichte von June Middleton, die über 60 Jahre diese Maschine zum Überleben brauchte. Ich könnte mir nicht vorstellen über 60 Jahre in einer „Eisernen Lunge“ zu leben und ich bin auch glücklich, dass es heute modernere Beatmungsgeräte gibt und niemand mehr an solch eine Maschine gebunden ist im Falle einer schweren Erkrankung. Da das Museum sehr gut besucht war, war es in einigen Bereichen der Ausstellung auch sehr laut, so dass es manchmal leider schwierig war, der Mitarbeiterin zuzuhören. Insgesamt war es aber eine sehr interessante Exkursion in die Medizingeschichte.

Lennard Niqué, 10b