Diese Webseite nutzt Cookies

Einige dieser Cookies sind technisch zwingend notwendig, um gewissen Funktionen der Webseite zu gewährleisten.
Darüber hinaus verwenden wir einige Cookies, die dazu dienen, Informationen über das Benutzerverhalten auf dieser Webseite zu gewinnen und unsere Webseite auf Basis dieser Informationen stetig zu verbessern.

Der Chinesisch-Kurs auf Reisen
Am 8.10.2021 unternahmen die Chinesisch-Lerner unserer Schule einen wunderschönen Ausflug. Wir sind nach Oranienbaum in Sachsen-Anhalt gefahren, um ein Schloss zu besuchen, in dem man der chinesischen Kultur nachspüren kann. Morgens um acht Uhr sind Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 9 bis 12 in den Reisebus eingestiegen. Die Fahrt verbrachten wir mit spannenden Gesprächen, Reisespielen und anderen Aktionen. In Oranienbaum angekommen, sahen wir als erstes das, was die Stadt und ihren Namen ausmacht: einen metallenen Orangenbaum mit Früchten mitten auf dem Marktplatz.

Danach sind wir zum Schloss gegangen. Wir haben uns in vier Gruppen aufgeteilt, um den Schlossgarten und das Schloss zu bewundern. Der englisch-chinesische Garten hat viele Brücken und kurvige Wege. Diese stehen dafür, dass in China geglaubt wird, dass böse Geister diese nicht überqueren können. In dem riesigen Garten voller Natur haben wir uns zwei Gebäude angeschaut. Die Pagode, ein mehrstöckiger Turm und ein altes Teehaus. Geschmückt von Glocken und bunten Farben strahlten sie voller Eleganz. Von der Pagode aus haben wir die Stadt gut überblickt.

Im Teehaus konnten wir alt aussehende Kunstobjekte im chinesischen Stil sehen, die eigentlich Imitationen sind. In dem von Henriette Catharina im 17. Jahrhundert erbauten Schloss erfuhren wir viel über die Geschichte, Restaurierung und Architektur des prächtigen Gebäudes. Die Fürstin gehörte zum Haus Oranien-Nassau aus den heutigen Niederlanden. Stadt und Schlossanlage wurden geometrisch angelegt. Übrigens hat die ehemalige niederländische Königin Beatrix im Jahr 2004 das Schloss besucht. Besonders interessant war der alte Fliesenkeller, weil er mit den berühmten Delfter Kacheln aus den Niederlanden ausgestattet ist. Es sind außerdem zahlreiche Kunstobjekte in Form von Glas und Kristall, Goldledertapeten und Bilder ausgestellt. Herr von Schnurbein, den wir aus Brandenburg kennen, hat uns viel über die Funktion der verschiedenen Räume und die Besitzer der Vergangenheit erzählt. Im 18. Jahrhundert hat der damalige Fürst die Räume im chinesischen Stil gestalten lassen. Kunst aus China war damals sehr modern.

Nach diesen spannenden Erfahrungen fuhren wir weiter nach Wörlitz. Nach einem kleinen Spaziergang löste sich die Gruppe auf und wir haben etwas gegessen und dabei die Stadt besichtigt Als wir uns wieder trafen, stiegen wir in zwei verschiedene Boote und bewunderten Wörlitz vom Wasser aus. Ohne Mühe wurden wir über den Wörlitzer See gefahren. Es war genau der richtige Moment, um entspannte Gespräche zu führen. Nach der Tour gingen wir wieder zum Bus und fuhren zurück nach Brandenburg. Wir beendeten den Ausflug um 16.30 Uhr. An diesem Tag hatten wir viel Spaß. Ich hoffe, wir werden noch mehr über die chinesische Kultur erfahren.  

27.10.2021, Anton Scherneck