Auf den Spuren deutsch-französischer Geschichte
Was ist besser als Geschichte vor Ort zu erleben?! Vom 16.-22.10.16 fuhr darum der Französisch-Leistungskurs der 12. Klasse nach Metz und Verdun. Eingebettet war diese Studienfahrt in das Kursthema "Deutsch-französische Beziehungen".

Ein Musterbeispiel wilhelminischer Architektur: der Metzer Hauptbahnhof

Vor Ort gibt es gerade hier sehr viel zu entdecken, tobte doch westlich von Metz bei Gravelotte eine der schwersten Schlachten des 1870/71er Kriegs, wurde doch Metz als mehrheitlich französischsprachige Stadt während des wilhelminischen Kaiserreichs systematisch germanisiert, was im „kaiserlichen Viertel“ rund um den Metzer Bahnhof architektonisch noch heute zu besichtigen ist, liegt doch Verdun mit seinem Schlachtfeld des Ersten Weltkriegs nur gut eine Autostunde entfernt und lebte doch Robert Schuman, der „Vater Europas“ und große Versöhner, nur ein paar Busstationen von Metz entfernt in einem kleinen Winzerdorf.
Das alles haben wir besucht und viel gelernt, nicht zuletzt, wie sehr wir für die Zukunft Europas Sorge tragen müssen. Natürlich blieb auch Zeit für manches gemütliche gemeinsame Essen zum Beispiel beim Suppenspezialisten in den Metzer Markthallen.